Klassisches Schmiedehandwerk ist selten geworden. Bei uns gehört es zum Alltag — Rosenbögen, Tore, Beschläge und Spezialkonstruktionen entstehen am Amboss in der eigenen Schmiede.
Geschmiedete Stücke haben etwas, was modernes Lasergeschnittenes nie haben wird: Spuren der Hand, die sie gemacht hat. Jede Kante ist anders, jedes Element atmet — und genau das macht den Wert.
Schmieden heisst: Stahl bei Hitze formen, nicht nur trennen und fügen. Es ist die älteste Disziplin des Metallbaus — und die, bei der Hand und Auge am meisten zählen.
Der Stahl wird in der Esse zum Glühen gebracht — bis er sich formen lässt.
Am Amboss, mit dem Hammer. Jeder Schlag entscheidet über die Linie des Werkstücks.
Klassisch genietet, gesteckt oder geschweisst — je nach Stil und Anforderung.
Wachs, Öl oder Lack — der Schmiedestahl braucht Pflege, damit er Generationen hält.